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Warum Füchse nicht gefüttert werden sollten

Junge Füchse sind herzig und sorgen besonders in Wohnquartieren für Aufmerksamkeit. Sogenannte Siedlungsfüchse sind heute keine Seltenheit mehr. Sie streifen nachts durch Quartierstrassen, Gärten und über Spielplätze. Doch so niedlich die Tiere erscheinen mögen, Füchse bleiben Wildtiere. Der Umgang mit ihnen erfordert Respekt und Zurückhaltung.

Gerade im Frühling, wenn Jungtiere unterwegs sind, lassen sich Menschen leicht dazu verleiten, ihnen direkt oder indirekt Futter anzubieten. Das kann jedoch problematische Folgen haben. In Siedlungsgebieten finden Füchse auch ohne unser Zutun ausreichend Nahrung. Werden sie zusätzlich gefüttert, gewöhnen sich die Füchse an diese neuen Nahrungsquellen aus Menschenhand und werden zutraulich bis aufdringlich. Die Tiere kehren dann immer wieder an Orte zurück, an denen sie Futter erwarten, was zu Konflikten führen kann.

Das Füttern von Wildtieren ist ausserdem gesetzlich verboten. Trotzdem werden Füchse immer wieder bewusst oder unbewusst mit Futter angelockt – etwa durch offen zugängliche Abfallsäcke, unbedeckte Komposthaufen oder Futternäpfe für Katze und Hund. Fachleute raten deshalb dringend, keine Nahrung bereitzustellen und den direkten Kontakt zu den Tieren zu meiden.

Ein respektvoller Umgang mit Wildtieren bedeutet vor allem, Abstand zu halten. Wer Füchse im eigenen Umfeld hat, kann mit einfachen Massnahmen wie gesicherten Abfallbehältern, abgedeckten Komposthaufen oder Zäunen dazu beitragen, dass die Tiere nicht angelockt werden. So lässt sich ein möglichst konfliktfreies Zusammenleben von Mensch und Tier steuern.

Fazit: Auch wenn junge Füchse besonders niedlich erscheinen, gehören sie in die freie Natur und nicht an den Futterplatz im Garten.

Jagdgesellschaften vom Hegering Irchel

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